Was bleibt - und was nicht

Aus dem Alltag des Weingartens

Nicht jeder Wein, der im Weingarten ins Glas kommt, schafft es auch ins Regal. Regelmäßig erreichen uns Muster von Winzern und Partnern, die wir im laufenden Betrieb probieren – aufmerksam, kritisch und mit dem Anspruch, nur das anzubieten, was wirklich überzeugt.

Manche Tage sind dabei überraschend ernüchternd: mehrere Flaschen, viele Eindrücke und am Ende kein Wein, der bleiben darf. Das gehört dazu und ist Teil der Auswahl.

An anderen Tagen zeigt sich genau das Gegenteil: Weine, die vom ersten Moment an überzeugen, die Klarheit, Charakter und Herkunft mitbringen und bei denen schnell feststeht, dass sie ihren Platz im Sortiment finden.

Und manchmal entwickelt sich aus einer solchen Probe plötzlich mehr: Wenn Kunden dazukommen, Gespräche entstehen und aus einer stillen Verkostung ein lebendiger Austausch wird.

So entstehen nicht nur Entscheidungen für das Sortiment, sondern auch genau die Begegnungen, die den Weingarten ausmachen.