Der beste Wein für Einsteiger .

Von Stefan Chianese · Aus dem Weingarten Journal

Wenn Sie gerade anfangen, sich für Wein zu interessieren, machen Sie in den ersten Wochen einen typischen Fehler: Sie kaufen zu teuer. Nicht weil Sie einen Rolls-Royce wollen — sondern weil Sie sich unsicher fühlen und der Preis Ihnen Sicherheit gibt. Das ist der falsche Instinkt.

Was ein guter Einsteigerwein leistet

Ein guter Einsteigerwein macht drei Dinge. Er schmeckt gut. Er lässt sich sofort einordnen — Sie merken, ob Sie mehr davon wollen. Und er kostet nicht so viel, dass Sie sich ärgern, falls Sie ihn doch nicht mögen.

In der Praxis: 8 bis 15 Euro pro Flasche. Nicht drunter, nicht drüber. Weniger ist bei Wein oft schlecht kalkuliert. Mehr macht nur Sinn, wenn Sie schon wissen, was Sie mögen.

Wo Sie anfangen sollten

Trinken Sie in den ersten drei Monaten bewusst durch drei Stilrichtungen. Am besten in dieser Reihenfolge:

Unsere Empfehlungen aus dem Sortiment

Grüner Veltliner Terrassen 2024

Empfehlung

Grüner Veltliner Terrassen 2024

Österreich

Frischer Weißwein aus Österreich. Zitrisch, mineralisch, ohne Holz. Zeigt Ihnen, was ein guter Weißwein leisten kann.

Aktuellen Preis auf der Produktseite ansehen

Details ansehen

Was Sie vermeiden sollten

Am Anfang keine Amarone, keine Barolos, keine Grand Cru Burgunder. Das sind fantastische Weine — aber sie fordern Trinkerfahrung. Wer damit anfängt, verpasst die Feinheiten und ärgert sich über den Preis.

Am Anfang auch keine Süßweine oder aromatische Sorten wie Gewürztraminer als Alltagsbegleiter. Sie sind spannend als Solo-Erlebnis, aber untypisch für den Wein-Alltag.

Passend dazu